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Wie es begann

Die Gründung unserer Kirchengemeinde geht auf das 12. Jh. zurück. Vermutlich wurde um 1150 in Niederdresselndorf die erste Kirche errichtet, verbunden mit einer Loslösung aus dem Pfarrbezirk Haiger. Eine Hinwendung zur lutherischen Reformation ist unter Pfarrer Albertus Brock (1542-1570) belegt. Durch den Einfluss der Dillenburger Generalsynode setzte sich um 1580 die reformierte Ausprägung des Glaubens durch. In der heutigen Zusammensetzung existiert die Gemeinde aber erst seit 1607, als sich Holzhausen als letztes „Hickendorf“ vom Pfarrbezirk Haiger trennte und sich mit den drei anderen Dörfern zu einer Gesamtgemeinde zusammengeschlossen hat. Eine Aufteilung in zwei Pfarrbezirke ist erst 1965 erfolgt.

Wichtige Ereignisse in den letzten 20 Jahren

1990: fand die Einweihung des Gemeindehauses in Holzhausen statt, wodurch sich vor Ort viele neue Möglichkeiten eröffneten. Eine Vielzahl von Kreisen entstanden in den nächsten Jahren: Flickenkiste, Männertreff, Eine-Welt-Laden, Mini-Treff, Trauerkreis, und auch zahlreiche Ausstellungen und Konzerte oder Familienfeiern fanden einen geeigneten Ort.
1992: Im Februar endete die 1½ Jahre lange Vakanzzeit im Pfarrbezirk Holzhausen/Lützeln durch die Einführung von Pfarrer Heuschneider. Im November des gleichen Jahres wurde im ersten Pfarrbezirk Günther Auner eingeführt.
1994: Chagall-Ausstellung (Holzhausen)
1996: Errichtung des Glockenturms der Kirche Lützeln
1998: Beginn des ökumenischen Arbeitskreises
2003: Abschluss der Umbaumaßnahmen im Gemeindehaus Niederdresselndorf
2005:

250 Jahrfeier des Kirchturmes in Niederdresselndorf

 



In den letzten Jahren sind weiterhin neue Kreise bzw. Arbeitsbereichen entstanden:

  • “eXtrakt-Arbeit“ in Zusammenhang des kirchlichen Unterrichts
  • ökumenischer Arbeitskreis
  • Frauenverwöhnabende
  • Abendgottesdienste
  • Cappuccino für die Seele
  • Singteam
  • Kreis für häusliche Pflege
  • 50 Plus
  • Frühstücksgottesdienste
  • Förderkreis Kinder- und Jugendarbeit
  • Lebendiger Adventskalender
  • Beteiligung an der „Tafel Hickengrund“
  • ...

 

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Technik
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Worte zur Jahreslosung 2017

Sie haben Hochkonjunktur: die Herzen. In allen Variationen begegnen sie einem. Auf Postkarten, auf dem T-Shirt, in Blumensträußen, sogar an Hauswänden habe ich sie schon entdeckt. Bei Hochzeiten schmücken sie oftmals als Luftballons diesen besonderen Tag. Aber auch in Zeiten der Trauer und des unfassbaren Leides drücken sie eine irgendwie ohnmächtige Form der Menschlichkeit aus. Von der Liebe sollen sie erzählen. Manchmal sogar nur noch die Liebe beschwören. Ehrliche, unverfälschte und bedingungslose Liebe. Sie mögen kitschig anmuten. Aber mit diesen Herzen wollen viele Menschen durchaus eine tiefe Sehnsucht ausdrücken. Wonach? Vielleicht nach einer Welt, in der es auf keinen Fall herzlos zugehen soll. Vielleicht, um einen Traum von vollkommener Liebe zu träumen, in dem es keine Beziehungsprobleme, keine Zwielichtigkeitenund auch keine Kurzlebigkeit gibt. Eigentlich sollen sie ausdrücken, dass wir selbst ein wenig anders, besser und eben fast wie neu sein könnten, wenn wir die Liebe dauerhaft bei uns beherbergen könnten.

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