Suche

Die kleine Kapelle liegt inmitten der Weinberge über dem Maintal. Meine Frau und ich müssen ziemlich bergan steigen, um sie zu erreichen. Die Mühe lohnt sich allerdings. Die goldene Oktobersonne beglänzt sie auf unserer Tour mit ihren letzten warmen Strahlen. Als wir in ihr helles Inneres eintreten, nimmt sie uns hinein in eine jahrhundertealte sanfte Stille. Alles in ihr drückt ein ehrliches Willkommen für uns Wanderer aus.

Jetzt hab ich es verstanden! Jesus ist nicht so zum Anhimmeln – eher so zum Nachmachen!“ Bei einer Bibelarbeit platzt es plötzlich aus einer Jugendlichen heraus. An diesen Satz musste ich denken, als ich die Geschichte von der Speisung der 4000 las. Es ist ja schon phänomenal, gigantisch: Sieben Brote und ein paar Matjes reichen aus um 4000 Menschen satt zu machen. Kurze Zeit vorher waren es sogar 5000, Frauen und Kinder nicht mitgerechnet. Was für eine Vorstellung! Der Trick ist einfach sensationell. Oder ist es ein Wunder? Für einen kurzen Moment verharre ich im Staunen und denke: Wow, Jesus du bist so großartig.

Dieses Wort hat es in sich. Ist Gott wirklich keinem Menschen fern? Warum erkennen und erleben ihn dann so viele nicht?

Unmissverständlich ist, was Jesus mit diesen Worten sagt. Seid barmherzig! Sind wir das nicht schon, wenn wir dem Bettler am Bahnhof eine Münze in seinen Pappbecher werfen? Oder wenn wir nicht wütend hupen, wenn ein anderer Autofahrer unsere Vorfahrt verletzt?

Der Prophet Jeremia schreibt einen Brief an seine Landsleute, die ins Exil nach Babel weggeführt wurden. Darin steht dieses Wort für den Monat Oktober. Ist das weit weg von uns und unseren Fragen und Problemen? Es ist das Jahr 594 vor Christus. Israel befindet sich im Spannungsfeld zwischen den Machtblöcken Ägypten und Babylonien. Die Meinungen darüber, wie man sich als so kleines Land im Kräftespiel der Großmächte verhalten soll, gehen weit auseinander. Da schreibt Jeremia einen Brief an die Weggeführten.

Bald ist Ostern! - Gestern gab es noch einen Western im Fernsehen, mit Mord und Totschlag. Morgen aber siegt das Leben über den Tod. Jesus Christus ist auferstanden! Darum feiern wir Ostern. Das Schöne  dabei: der Western ist bloß ein Film. Nichts ist echt. Alles nur gespielt. Das Blut ist nur Tomatenketchup. Zum Glück. Aber Ostern ist real. Alles ist echt. Das Grab ist leer. Die Verzweiflung vorbei. Der Tod ist besiegt. Das Leben beginnt. Zum Glück!

Die Erkrankung des Sohnes stellte sein Gottvertrauen auf eine harte Probe. Nicht heilbar – so die Auskunft der Ärzte. Ihre Kunst war am Ende und seine Kraft allmählich auch. Wenn sein Kind besinnungslos krampfte,
erlebte der Vater nur noch die eigene nackte Ohnmacht. So ging es schon viel zu lange. Wie sollte es weiter gehen? Wer kümmert sich, wenn er und seine Frau alt werden? Wieviel Mut hat es den Vater dann wohl gekostet, zu den Jesusleuten zu gehen mit der Bitte zu helfen. Schließlich waren die doch ganz nah dran an dem fremdartigen Wunderheiler. Wenigstens die Kirche muss doch einen Ausweg kennen. Wie enttäuscht wurde er aber, als auch die nichts ausrichten konnte gegen das Ungemach. In dem Moment der tiefsten Enttäuschung begegnet ihm Jesus selbst. Der lockt ihn, das Unmögliche und das ganz Verwegene mitten im Ausweglosen zu denken.

Nun befinden wir uns schon wieder im letzten Viertel dieses Jahres. Die Tage werden spürbar kürzer. Die zunehmende Dunkelheit – besonders im November und Dezember – schlägt manchem aufs Gemüt. Neulich las ich auf einem Kalender folgendes Wort: „Gott bringt manchmal seine Kinder im Dunklen zu Bett“. Gemeint war natürlich, dass uns im Leben nicht nur die Sonnenseiten begegnen werden. Gott bleibt auch in den dunklen Stunden an unserer Seite. So spüren es auch
viele Beter in den Psalmen. Mir imponiert z.B. Psalm 73 sehr. Der Beter ist eine absolut „ehrliche“ Haut. Offen spricht er aus, wie sehr er unter seinen Fragen und Zweifeln leidet: „Als es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren... da war ich wie ein Tier vor dir“ (Vers 21 + 22).

Abendgottesdien...
letter from hea...
Ingo Müller bei...
Mehr Rythmus
Dann der Kopf
Anspiel
Abstimmung per ...
Gemeindehaus in...
Daniel Harter u...
eXtrakt Jugendg...
Sorgfältig vers...
Gut behütet
celebrat10ns - ...
... dann Teig d...
Daniel Harter u...

Tageslosung

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.

Schon gelesen?

Gott bringt seine Kinder im Dunklen zu Bett

Nun befinden wir uns schon wieder im letzten Viertel dieses Jahres. Die Tage werden spürbar kürzer. Die zunehmende Dunkelheit – besonders im November und Dezember – schlägt manchem aufs Gemüt. Neulich las ich auf einem Kalender folgendes Wort: „Gott bringt manchmal seine Kinder im Dunklen zu Bett“. Gemeint war natürlich, dass uns im Leben nicht nur die Sonnenseiten begegnen werden. Gott bleibt auch in den dunklen Stunden an unserer Seite. So spüren es auch
viele Beter in den Psalmen. Mir imponiert z.B. Psalm 73 sehr. Der Beter ist eine absolut „ehrliche“ Haut. Offen spricht er aus, wie sehr er unter seinen Fragen und Zweifeln leidet: „Als es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren... da war ich wie ein Tier vor dir“ (Vers 21 + 22).

Weiterlesen ...

Unser Youtube Kanal

Hier der Link zu unserem Yotube Kanal auf dem wir fast alle unserer Gottesdeinste für euch hochladen:

Youtube der Kirchengemeinde Niederdresselndorf