Suche

Einmal jedes Jahr visitiert der Ev. Kirchenkreis Siegen mit einer Visitatorengruppe eine seiner 29 Kirchengemeinden. In diesem Jahr war es die Ev. Kirchengemeinde Niederdresselndorf, die vom 20. bis 27. September 2015 besucht wurde. Die Ortschaften Oberdresselndorf, Niederdresselndorf, Lützeln und Holzhausen gehören zu der Kirchengemeinde mit insgesamt 2791 Gemeindegliedern. Die werden pastoral von Pfarrer Rainer Heuschneider betreut. Pfarrer Michael Junk, Kirchengemeinde Neunkirchen, übernimmt in Form einer pfarramtlichen Verbindung einen Teil dieser Aufgaben.

Die Visitation begann mit einer Rundfahrt durch die Gemeinde. Es wurden Gruppen und Kreise der Kirchengemeinde besucht, Kindergärten und Schulen und natürlich das Presbyterium. Gespräche mit Ev. Gemeinschaften und dem CVJM folgten. Dem Wycliff-Zentrum in Holzhausen und dem Blau-Kreuz-Heim wurde ebenso ein Besuch abgestattet wie einem wichtigen Unternehmen vor Ort und dem Bürgermeister. Ehrenamtliche Mitarbeitende konnten ihre Sicht über die Gemeinde äußern. In den Blick genommen wurde der Eine-Welt-Laden in der alten Schule in Holzhausen und die Tafel.

Als quicklebendige Gemeinde mit ganz vielen Aktivitäten bezeichnete Superintendent Peter-Thomas Stuberg in einem ersten vorläufigen Resümee  nach dem Abschlussgottesdienst am vergangenen Sonntag die Ev. Kirchengemeinde Niederdresselndorf. Stuberg: „Die Kirchengemeinde bietet eine große Vielfalt, die davon lebt, dass ehrenamtliche Mitarbeiter zusammen mit den Hauptamtlichen diese Vielfalt gewährleisten. Sie tun das mit großer Selbstverständlichkeit! Dafür gebühren Ihnen Respekt, Dank und Anerkennung. Ihr Tun hat eine helle Ausstrahlung bis in die Dörfer hinein.“

Für die Zukunft bedenklich fiel auf, dass die Gemeinde sich in vier kleinere Gemeindeeinheiten aufstellt. Stuberg: „Die Dörfer haben ihren eigenen Stallgeruch.“ Mit dem Wegfall der zweiten Pfarrstelle sei die Gemeinde genötigt gewesen, sich auf einen Pfarrer zu konzentrieren. Der sei ein ganz entscheidendes Bindeglied zwischen den Dörfern. Das verlange sehr viel Kraft. Die Zukunftsfrage laute daher nicht, wie auch in Zukunft die Gemeinde in den vier Dörfern gelebt werde, sondern wie die vier Dörfer zukünftig eine Gemeinde leben könnten. Erste Schritte sind mit zentralen Gottesdiensten getan. Der Superintendent möchte gemeinsam mit den Visitatoren die Frage wachhalten, wie künftig Gemeinde Jesu in den Orten des Hickengrundes in einer Gemeinde gelebt werden kann bei weniger Evangelischen wie auch weniger Menschen insgesamt. Das betrifft Gottesdienste, Strukturen, aber auch Gebäude. Darüber sollte nachgedacht werden.

Im Abschlussgottesdienst zu Visitation war auch Platz für ein Grußwort von Bürgermeister Ewers. Er dankte für den Dialog und der Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und politischer Gemeinde. Die Kirchengemeinde und die Gläubigen dürften sich nicht hinter Kirchenmauern verschanzen. Er machte deutlich, dass das hiesige Wertesystem, die Freiheit und die Demokratie eng mit dem christlichen Glauben zusammenhingen.

Am Rande des Abschlussgottesdienstes gab Superintendent Peter-Thomas Stuberg bekannt, dass Pfarrer Rainer Heuschneider vor ein paar Tagen sein 25-jähriges Ordinationsjubiläum habe begehen können.

Presbyterumsmitglieder und die Visitatorengruppe vor der Ev. Kirche in Holzhausen. Im Bild 7. v. li. Superintendent Peter-Thomas Stuberg, der die Visitatorengruppe leitete. Rechts im Bild Bürgermeister Christoph Ewers.

Abendgottesdien...
Mit Power gehts
Gemeindehaus in...
Im Anschluß ein...
Das Ergebnis ka...
Abendgottesdien...
letter from hea...
Alles Super!
... knacken ...
Abstimmung per ...
Anspiel
Band
Saiteninstrumen...
letter from hea...
Anspiel

Tageslosung

Tageslosung von Montag, 14. Oktober 2019
Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen.
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

Schon gelesen?

Messerwetzen - vom Umgang mit Konflikten

Wenn die Messer gewetzt werden, dann wird es ernst. Dann fliegen die Fetzen und man zieht sich schmerzhafte Blessuren zu. Weil das so ist, gibt es Menschen, die Streit und Auseinandersetzungen am liebsten aus dem Weg gehen. Lieber sind sie still und fressen Ärger und Frust in sich hinein, als ihnen Luft zu machen. Wie bei einem Staudamm beginnt sich dann beides in ihnen anzustauen. Irgendwann ist es dann zu viel: Der Druck wird übergroß, der Damm bricht und der angestaute Frust, die Aggression sucht sich ihren Weg und hinterlässt nichts als Zerstörung.

Weiterlesen ...